
DM-Jugend – Vorrunde:
| Gruppe A - wA | 20.05.12 - 15:00 | JSG Mainz 05 / SCL | : | SG Todesfelde/Leezen |
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Pokal-Endspiel: |
09.05.12 | 1. FSV Mainz 05 II : 1. FSV Mainz 05 I | 26 : 37 |
DM-Jugend – Vorrunde:
| Gruppe A - wA | 19.05.12 | JSG Mainz 05 / SCL | : | TV Nellingen | 38 | : | 33 |
| 3. Liga Frauen Süd | 05.05.12 | 1. FSV Mainz 05 | : | SG Mainz-Bretzenheim | 36 | : | 20 |
| Oberliga Frauen Rhld-Pf./Saar | 05.05.12 | 1. FSV Mainz 05 II. | : | HSV MZG-Hilbringen | 0 | : | 0 |
| Oberliga Rhld-Pf./Saar A-Jgd. weibl. | 31.03.12 | JSG Mainz 05 / SCL | : | TSG Haßloch | 40 | : | 12 |
| Mainz 05: Selbst die Jüngsten streben dem Tor entgegen |
| Geschrieben von: Anja Boenecke |
| Montag, den 19. September 2011 um 08:48 Uhr |
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Für die Gäste aus Augsburg, Aufsteiger mit dem klaren Ziel Klassenverbleib, gab es an diesem Abend keinen Weg zu einem Erfolg. Zu dominant war die läuferische Arbeit der Mainzerinnen, die sich mit ihren eingespielten Abläufen jederzeit eine gute Abschlusschance zu erarbeiten vermochten. Und gegen die Konsequenz, mit der eine Laura Schmitt ihre Rückraumwürfe, Meike Schmelzer und, nach anfänglichen Problemen, auch Nicole Steinfurth ihre Einwurfchancen bei Gegenstößen im Tor unterbrachten, war kein Kraut gewachsen.
An 40 eigenen Treffern gab es für Karin Euler daher auch nichts zu mäkeln, wohl aber an den 25 Gegentreffern. "Damit kann ich nicht zufrieden sein", konstatierte die 05-Trainerin. Besonders in der ersten Halbzeit interpretierten die Mainzer ihre 6-0-Deckung viel zu passiv und gewährten den Gästen reichlich Rückraumabschlüsse aus sieben bis acht Metern Distanz. Und wer beim TSV aus dem Feld hochsteigt und wirft, kann das durchaus mit einer ordentlichen Wucht. Da ließ die Mainzer Hintermannschaft ihre Torfrau Deborah Simon oft im Regen stehen. "Diese Passivität war keineswegs so abgesprochen", sah Euler ihre Defensivvorgaben nicht umgesetzt. "Die Mannschaft hat eben schnell gemerkt, dass wir gewinnen werden." Dank des guten Starts (5:1, 6.), bei dem die Gäste sich schlicht nicht an das Mainzer Tempo anzupassen vermochten, bestand schon kein ernsthafter Zweifel mehr daran, dass die 05er diese Partie ohne große Probleme bewältigen würden. Eine Erkenntnis, die die Bequemlichkeit in der Abwehrarbeit begünstigte. Dennoch konnten die Haunstetter mit ihren Treffern nur phasenweise ein Wegziehen der Mainzerinnen ausbremsen (10:5, 14.). Irgendwann kam dann immer die nächste kurze Phase, in der der FSV im Schnellverfahren ein paar Tore Abstand drauflegte. Abwechselnd hatten die 05-Spielerinnen ihre starken Auftritte: Mitte der ersten Halbzeit traf Johanna Holstein dreimal in Serie, ab der 24. Minute teilten sich Nicole Steinfurth und Meike Schmelzer die sechs Treffer bis zur Pause auf. Nach dem Wechsel war es dann Julia Ophoff, der das gelang, was im Fußball als "Hattrick" bekannt ist. Nach ihren drei Treffern hintereinander war beim 25:14 (44.) schon der Abstand erreicht, der den Gästen keinerlei Fünkchen Hoffnung mehr auf eine Überraschung ließ. Schmelzer machte es ihr zwischen der 50. und 52. Minute nach (33:17). "Es war für uns das erwartete Spiel", zeigte sich TSV-Trainer Herbert Vornehm nicht überrascht von der Mainzer Dominanz. Ein wenig hatte er zwar gehofft, dass seine Mannschaft das Tempo der 05er besser eindämmen würde; viel schlimmer fand er aber "das entsetzliche Rückzugsverhalten" seiner Mannschaft. Euler durfte vor allem mit ihren vier Neuzugängen zufrieden sein, die das Spiel prägten und wieder mit 20 Treffern für die Hälfte der Treffer sorgten. Überragend, vor allem angesichts nicht allzu großer Einsatzzeiten, war aber Meike Schmelzer. Das 05-Eigengewächs profitierte bei seinen acht Treffern zwar meist von guter Vorarbeit und bekam freie Einwurfchancen serviert, nutzte diese aber bemerkenswert konsequent. Und das ist der auffälligste Fortschritt der neuen 05-Mannschaft: Selbstbewusst und ohne Zögern streben selbst die Jüngsten im Euler-Team dem Tor entgegen. Und Madeleine Narvaez-Noguera ist auf ihrer neuen Stammposition auf Rückraum-Mitte dem Zwang entkommen, neben dem Druckaufbau auf die gegnerische Abwehr gleichzeitig für eigene Abschlüsse sorgen zu müssen. Damit kam sie vorige Saison nicht sehr gut zurecht. Jetzt soll sie sich vor allem auf die Spielgestaltung konzentrieren - und dennoch gelangen auch ihr wieder fünf Treffer. Guido Steinacker FSV Mainz 05: D. Simon. (1.-50.), Schäfer (ab 51.) - Narvaez-Noguera (5), K. Simon (1), Ophoff (5), Steinfurth (7), Schmelzer (8), Schückler (4), Schmitt (6/4), Kleinjung, Holstein (4), Birke, Gieseler. TSV Haunstetten: Müller, Buschendorf - Kubitza, Amler, Kluge, Horner, Elsner (7), Thurner (3), Kurstedt (3/2), I. Drasovean, Duschner (6), Hochmair (3), L. Drasovean, Müller, Cappek (3).
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. September 2011 um 05:01 Uhr |