
DM-Jugend – Vorrunde:
| Gruppe A - wA | 20.05.12 - 15:00 | JSG Mainz 05 / SCL | : | SG Todesfelde/Leezen |
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Pokal-Endspiel: |
09.05.12 | 1. FSV Mainz 05 II : 1. FSV Mainz 05 I | 26 : 37 |
DM-Jugend – Vorrunde:
| Gruppe A - wA | 19.05.12 | JSG Mainz 05 / SCL | : | TV Nellingen | 38 | : | 33 |
| 3. Liga Frauen Süd | 05.05.12 | 1. FSV Mainz 05 | : | SG Mainz-Bretzenheim | 36 | : | 20 |
| Oberliga Frauen Rhld-Pf./Saar | 05.05.12 | 1. FSV Mainz 05 II. | : | HSV MZG-Hilbringen | 0 | : | 0 |
| Oberliga Rhld-Pf./Saar A-Jgd. weibl. | 31.03.12 | JSG Mainz 05 / SCL | : | TSG Haßloch | 40 | : | 12 |
| Jubelschrei hallt bis ins Krankenhaus |
| Geschrieben von: Anja Boenecke |
| Montag, den 21. März 2011 um 08:20 Uhr |
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Für den ersten Zweier hatten sie sich darüber hinaus noc einen ganz besonderen Gegner auserkoren - Tabellenführer HSG Bensheim/Auerbach. In einer packenden Partie setzten sich die 05erinnen am Ende völlig verdient mit 33:29 (17:14) gegen den Aufstiegsaspiranten durch. „Sieglos abgestiegen“ - von diesem unangenehm drohenden Attribut sind die Mainzerinnen mit diesem Paukenschlag endgültig befreit. Gleich eine der ersten Handlungen nach dem Abpfiff war ein Anruf bei Karin Euler. Die 05-Trainerin befindet sich derzeit im Krankenhaus, der kollektive Jubelschrei der Mannschaft ins Telefon sorgte dort sicherlich für Erheiterung. „Mit diesem Sieg senden wir herzliche Grüße an Karin und hoffen auf eine schnelle Genesung“, befand eine sichtlich ergriffene Assina Müller. Durch zahlreiche Gegenstöße und insgesamt acht Tore war die flinke Außenspielerin zur Matchwinnerin avanciert. Nur knapp 90 Zuschauer, etwa die Hälfte davon Anhänger des Gäste-Teams, waren in der Stresemann-Halle - das zeitgleiche Bundesligaspiel der 05-Fußballer in Dortmund genoss eindeutige Priorität. Mit 7:6 gingen die „Dynamites“ nach 15 Minuten das erste Mal in Führung. In der Deckung sorgte Neuzugang Jennifer Haubrich für Stabilität. Kaum technische Fehler im Spielaufbau verhinderten, dass die Gäste ihr gefürchtetes Tempospiel aufziehen konnten. Eher im Gegenteil - in der spielentscheidenden Phase nach dem Wiederanpfiff wurden diese mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Eingeleitet von Paraden und präzisen Pässen von Torhüterin Deborah Simon wurde Bensheim mit Gegenstößen überrannt. Die Neun-Tore-Führung (23:14, 38.) sollte in der Folge zwar bis auf drei Zähler schmelzen (27:24, 52.), den kühleren Kopf behielten jedoch die Hausherrinnen. Zugegebenermaßen, wie ein Tabellenführer hatte sich die HSG zu keinem Zeitpunkt der Partie präsentiert, die selbsternannten „Flames“ waren an diesem Abend nicht mehr als ein zart loderndes Flämmchen. Haarsträubende technische Fehler im Angriff und nicht nachvollziehbare Nachlässigkeiten in der Deckung prägten ihr Auftreten. Bensheim-Trainer Thorsten Schmid entschuldigte sich bei den mitgereisten Fans für die mangelnde Einstellung seiner Spielerinnen. Team-Betreuerin Dany Bilo auf der anderen Seite beurteilte das Geschehene natürlich anders: „Wir waren einfach optimal eingestellt und haben nicht zugelassen, dass Bensheim sein Spiel aufzieht.“ Zudem hätte jede Spielerin an ihrem Limit gespielt. Freilich: eine Bedeutung für den Saisonausgang hat der Sieg nicht, sieht man mal ab vom nunmehr wohl endgültig gesicherten drittletzten Tabellenplatz vor Albstadt und dem abgemeldeten TV Mainzlar. Vielmehr geht es um den symbolischen Wert und das Gefühl, sich für die Mühen und Anstrengungen die ganze Saison über endlich einmal belohnt zu haben. FSV Mainz 05: D. Simon, Klaßen; Müller (8), Holstein (3), M. Gieseler (4/2), Wriedt (4), J. Gieseler (5), K. Simon (4), Dankwardt (3), Graf (1), Bonk (1), Haubrich, Kleinjung, Krause.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. März 2011 um 19:01 Uhr |