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Riesenjubel bei 05-Damen
Geschrieben von: Clemens Schnitzler   
Montag, den 17. Mai 2010 um 04:56 Uhr

Allgemeine Zeitung - Michael Heinze

HANDBALL Finaler 32:22-Erfolg gegen HSG Kleenheim bringt Aufstieg in Zweite Bundesliga

meister

- zu den Bildern - Meister mit Hut: Die Regionalliga-Handballerinnen des FSV Mainz 05 feiern nach dem 32:22-Erfolg gegen die HSG Kleenheim den Titel und den Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Foto: hbz/Alexander Sell

Die Regionalliga-Handballerinnen des FSV Mainz 05 haben es geschafft: Nach dem 32:22 (14:14)-Erfolg zum Saisonfinale der Regionalliga Südwest gegen die HSG Kleenheim steigt das Team von Karin Euler in die Zweite Bundesliga Süd auf. Dies war noch niemals zuvor in der Handball-Historie einer Mainzer Mannschaft gelungen.

Kein Wunder, dass bei den 450 Zuschauern in der proppenvollen Sporthalle der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule alle Dämme brachen. Mit „Nie mehr Dritte Liga“-Sprechchören, wehenden Fahnen, Trommeln, Bannern und Schals feierten die Fans die „Heldinnen“ in den rot-weißen Leibchen, die sich vor lauter Freude an den Schultern packten und im Kreis tanzten. Und es dauerte auch nicht lange, bis der Sekt spritzte, die Meister- T-Shirts gereicht und das Humba-Ritual inszeniert wurde.

”Wir waren vorher alle total aufgeregt“, sprudelte es aus Kapitänsfrau Viktoria Wriedt heraus. „Aber es zeigt sich einfach, dass wir in den letzten Monaten als Mannschaft zusammengewachsen sind, woran unsere Trainerin immensen Anteil gehabt hat.“ Euler gab das Lob zurück. „In der zweiten Halbzeit haben wir das souverän gemacht. Ich bin sehr stolz auf die ganze Mannschaft.“ Dabei hatte es zwischenzeitlich gar nicht zwingend nach einem Happy End ausgesehen. Zwar wandelten die Nullfünferinnen nach nervösem Beginn den schnellen 0:2-Rückstand (6.) bis zur zehnten Minute in eine 4:2-Führung um und führten auch noch 9:7 (19.) und 10:8 (20.). Doch dann leisteten sie sich eine Schwächephase, die zum zwischenzeitlichen 11:14 (27.) führte. Trotz der bekannten Abschlussschwächen, diverser Alutreffer und verballerter Großchancen schaffte der FSV bis zur Pause den Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt rissen sich die „Dynamites“ am Riemen und führten nach Kristin Kartheusers Treffer in der 40. Minute beim 21:17 erstmals mit vier Treffern Vorsprung. Spätestens nach dem 24:17 durch den Siebenmeter von Johanna Holstein gab es keinen Zweifel mehr am historischen Erfolg des FSV. Der Rest war gegen resignierende Gäste die pure Wonne.

FSV Mainz 05: D. Simon (1. - 30.), Klaßen (31.-60.); Wriedt (6), S. Krause, M. Gieseler (10/4), Kartheuser (2), Wirsing (1), Müller (5), J. Gieseler (1), Graf (1), Holstein (6/2), K. Simon, Birke.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. August 2010 um 08:58 Uhr