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Ein seit längerem mit Manager Karl-Heinz Elsäßer bestehender Kontakt wurde in dieser Woche von Erfolg gekrönt: Vom derzeitigen Tabellenführer der Südstaffel der Liga 3, der HSG Sulzbach-Leidersbach, kommt mit Nicole Steinfurth, Laura Schmitt und Claudia Schückler ein spielstarkes Trio, dass aktuell bei den „Rhein-Main-Bienen“ im mannschaftsinternen Schnitt je fünf Tore pro Spiel erzielt. Alle drei haben in verschiedenen Stationen bis zur 1. Liga gespielt, und passen außerdem mit ihren Stärken und ihrer Erfahrung auch gut in das Abwehrkonzept der Mainzerinnen.
Die beiden 25 jährigen Studentinnen Claudia Schückler und Laura Schmitt haben nicht nur den gleichen Jahrgang, sondern gehören Beide zu der im Handball sehr begehrten Riege der Linkshänderinnen. Während die 1,60m große Rechtsaußen Schückler, die 24mal zu Einsätzen im DHB-Juniorinnen Team kam, nach vier Jahren 2. Bundesliga bei der HSG Bensheim-Auerbach über zwei Jahre beim Erstligist Bayer Leverkusen den Weg nach Sulzbach fand, spielte die 1,74m große Rückraumraumspielerin Laura Schmitt bis auf eine Kurzvisite beim TV Mainzlar in 2009 seit 2005 in heimatlichen Gefilden bei der HSG und erlebte den rasanten Aufstieg bis zur 1. Liga.
Den weitesten Weg nach Mainz hat sicher Nicole Steinfurth hinter sich. Die 1,73m große Kreisläuferin, die zu den stärksten nicht nur in der Liga 3 gehört, kam 2008 nach Sulzbach, und spielte vorher seit 2001 in Rostock. 2009 hatte sie zudem ein Doppelspielrecht für den Erstligist Celle, und erwarb dort ohne große Anpassungsprobleme Erfahrungen in der 1.Liga.
Karl-Heinz Elsäßer berichtet auch über den Stand der Gespräche mit dem jetzigen Kader überwiegend positiv. Den bisher bekannten Abgängen von drei erfahrenen Spielerinnen, die aus beruflichen und persönlichen Gründen kürzer treten müssen, steht das neue Trio gegenüber. Auch aus der Jugend rückt das eine oder andere Talent aus der A-Jugend, die derzeit souverän den Staffelsieg und Einzug in das SWHV-Halbfinale geschafft hat, auf. „Unser Team wird in der nächsten Runde sicher nicht schwächer werden“, meint Elsäßer, „was aber aufgrund der zu erwartenden Stärke der 3. Liga nach der Ligareform auch dringend erforderlich ist“. Die aktuelle Situation der Weststaffel dieser Liga bestätigt seine Einschätzung, kämpft doch ab Platz 4 eigentlich noch jedes Team gegen den Abstieg, darunter auch die letztjährigen Aufstiegskonkurrenten aus Fritzlar und Trier.
"Auf meinem Wunschzettel für die Damen 1 steht jetzt eigentlich nur noch eine zu uns passende Torfrau", berichtet Manager Karl-Heinz Elsäßer, der jedoch auch für Anfragen leistungsorientierter junger Spielerinnen immer ein offenes Ohr hat. "Die Oberliga ist parallel zur A-Jugend genau die richtige Spielebene für junge Talente, da mit dem sich abzeichnenden Aufstieg der Damen II in die Oberliga die Vorteile des Doppelspielrechts der U23 Spielerinnen greifen. Junge Talente können sich so über entsprechende Spielpraxis in der Oberliga für "höhere Aufgaben" empfehlen, statt wie üblich bei anderen höherklassigen Teams überwiegend "Bankzeiten" zu erleben." |