
| 3. Liga Frauen Süd | 26.02.12 - 15:00 | 1. FSV Mainz 05 | : | TuS 1860 Neunkirchen |
| Oberliga Frauen Rhld-Pf./Saar | 26.02.12 - 17:30 | 1. FSV Mainz 05 II. | : | TV Bassenheim |
| Oberliga Rhld-Pf./Saar A-Jgd. weibl. | 04.03.12 - 14:45 | SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam | : | JSG Mainz 05 / SCL |
| 3. Liga Frauen Süd | 11.02.12 | VfL Waiblingen | : | 1. FSV Mainz 05 | 32 | : | 36 |
| Oberliga Frauen Rhld-Pf./Saar | 11.02.12 | DJK Marpingen | : | 1. FSV Mainz 05 II. | 29 | : | 23 |
| Oberliga Rhld-Pf./Saar A-Jgd. weibl. | 05.02.12 | HSG Kastellaun/Simmern | : | JSG Mainz 05 / SCL | 25 | : | 25 |
| Presse - Spielberichte 14. Spieltag |
| Geschrieben von: PR-Bereich |
| Montag, den 16. Januar 2012 um 06:27 Uhr |
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Unerwartet klare Sache im vermeintlich engen Aufstiegsknaller: Handball-Drittligist FSV Mainz 05 beherrschte Meisterschaftskonkurrent SV Allensbach gestern im ersten Rückrundenspiel phasenweise nach Belieben und zog durch den früh gesicherten 33:24 (17:10)-Sieg nach Punkten mit dem Tabellenzweiten gleich. Damit haben die 05er im Verfolgerduell mit den Allensbachern ihren Patzer aus der Niederlage bei der TG Nürtingen wettgemacht. Beide Teams liegen nun Kopf an Kopf (nach Minuspunkten) vier Zähler hinter Tabellenführer VfL Waiblingen. "Weder Allensbach noch wir dürfen uns noch einen Punktverlust erlauben, wenn wir eine Chance haben wollen an die Waiblinger heranzukommen", umschrieb FSV-Trainer Karin Euler nach der Partie vor vollen Rängen die Aussichten im Titelrennen. Kein Vergleich auf Augenhöhe Die Allensbacher hatten sich durchaus etwas vorgenommen und ausgerechnet in Mainz. Schon ein Unentschieden wäre ein Erfolg gewesen, hätte ihnen schließlich eher genutzt als den 05ern. Aber nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde mit dem letzten unentschiedenen Spielstand von 7:7 (13.) war Schluss mit dem Vergleich auf Augenhöhe. Kein einziges Mal lagen die 05er in der Partie zurück, bauten bis zur 16. Minute erstmals ihren Vorsprung deutlicher aus, so dass SVA-Trainerin Jenny Hertenstein beim 10:7 zur Auszeit griff. Aber das war im Nachhinein erst der Initialpunkt für die 05er, noch vor der Pause fast alles klar zu machen. Als ganz wichtiger Baustein des Erfolgs wirkte sich Eulers Entscheidung aus, in diesem letzten Drittel der ersten Halbzeit und trotz Führung den Wechsel im Tor zu wagen. Laura Glaser hatte keineswegs richtig schlecht gehalten, aber zu wenige jener Aktionen gezeigt, durch die sie die Gäste hätte zur Verzweiflung bringen können. Das lieferte nun von ihrer ersten Szene an Deborah Simon ab, die in den restlichen 40 Spielminuten ein riesen Comeback als Nummer eins im 05-Tor feierte - jedenfalls für diesen Tag. Klarer Fall, dass sich die Mannschaft nach der Schlusssirene um sie herum zum Freudentanz versammelte. "Vier, fünf Leistungsträger waren heute nicht auf der Höhe ihres Leistungsvermögens", klagte Hertenstein, dass ihr Team in diesem wichtigen Spiel zwar willig, aber nicht fähig war, den 05ern etwas entgegenzusetzen. Euler hatte dieses Problem definitiv nicht. Laura Schmitt geht voran Laura Schmitt zog von der ersten Minute an die Verantwortung im Angriff auf sich, Nicole Steinfurth traf mit hoher Quote, und auch Madeleine Narvaez und Johanna Holstein zeigten sich stärker als in vielen anderen Heimspielen in dieser Saison. "Wir haben aus einer massier Abwehr heraus, mit sehr guter Torhüterleistung gespielt, ich kann heute wirklich rundum zufrieden sein", fand Euler keinerlei Haar in der Suppe. Obwohl beide Teams durchaus vergleichbares Spielerpotenzial haben, zeigten die Mainzer sich deutlich flexibler als der SVA, der sich hauptsächlich auf die Schusskraft von Erika Lukoseviciute und Franziska Ramirez im Rückraum verließ. Bei den 05ern war Nicole Steinfurth nicht ohne Grund erfolgreichste Schützin der Partie, denn die variablen FSV-Angriffe landeten immer wieder an ihrer Kreisposition. Die zweite Halbzeit verlief deutlich verhaltener: Der SVA vermocht es nicht, die Führung der 05er noch einmal ernsthaft zu gefährden, die immer mindestens fünf Tore groß war. Die Mainzerinnen sparten sich riskante Aktionen und spulten, aber immer wieder mit schönen Einzelaktionen gespickt, ihr Spiel unbeirrt herunter. Angetrieben wurden die 05er in diesem wichtigen Spiel von einem lautstarken Block Fußballfans. Vor der Halle standen derweil Polizeikräfte, weil es Gerüchte gab, Ultras des 1. FC Kaiserslautern könnten die fußballfreie Zeit zur Konfrontation mit den 05-Anhang vor der Handballhalle nutzen. Letztlich aber blieb der ungebetene Besuch aus der Pfalz zu Hause. Guido Steinacker FSV Mainz 05 33 (17) SV Allensbach 24 (10) FSV Mainz 05: Glaser (1.-19.), D. Simon (ab 19.) - Steinfurth (8), Schmitt (8/3), Holstein, Narvaez (je 5), Titze (3), Gieseler (2), Schückler (2/1), Haubrich, Ophoff, K. Simon, Bonk, Dankwardt, Kleinjung. Schiedsrichter: Jarke/Senk 05-Handballerinnen ganz souverän Allgemeine Zeitung 16.01.2012 01:00 Uhr - ALLENSBACH DRITTE LIGA Mainz siegt im Spitzenspiel 33:24 (ngw). Mit einem souveränen 33:24 (17:10)-Sieg im Spitzenspiel gegen den SV Allensbach zeigten die Handballerinnen des FSV Mainz 05 dem Zweitplatzierten die Grenzen auf. Besonderes gab es vor der Partie zu bestaunen, als die Mainzer Fans mit einer schönen Choreographie die 05erinnen anfeuerten. Die „Meenzer Dynamites“ überzeugten besonders in der Defensive. „Die massive Abwehr und die sehr gute Torhüterleistung waren entscheidend. Allerdings hat auch die Offensive mit 33 Toren redlich dazu beigetragen“, resümierte 05-Trainerin Karin Euler, die mit der Leistung „rundum zufrieden“ war. Torfrau Deborah Simon brachte mit ihren Paraden die stärkste Offensive der Liga zur Weißglut. Aber auch an der restlichen Defensive biss sich Allensbach die Zähne aus. „Wir hatten die Schlüsselspielerinnen sehr gut im Griff“, sagte 05erin Johanna Holstein. In der Offensive überzeugte Nicole Steinfurth mit mehreren Treffern vom Kreis sowie Laura Schmitt, die mit ihrer Verletzung in der dritten Minute für eine Mainzer Schrecksekunde sorgte. Nach Behandlungspause konnte sie allerdings weitermachen und sorgte gegen Ende der ersten Halbzeit für die kurioseste Szene des Spiels, als sie aus der eigenen Hälfte zum Halbzeitstand traf. „Es war sehr wichtig, dass Laura auf die Zähne gebissen hat. Sie ist der Kopf der Mannschaft“, so Holstein. Mainz 05: D. Simon, Glaser; Narvaez-Noguera (5), K. Simon, Titze (3), Ophoff, Steinfurth (7), Haubrich, Gieseler (2), Holstein (5), Schückler (3/ 1), Dankwardt, Schmitt (8/3). |