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  • Die kommenden Spieltermine

    2. Bundesliga Frauen Süd11.09.10 - 18:00TV Nellingen:1. FSV Mainz 05

    Rheinhessenliga Frauen11.09.10 - 19:45HSV Alzey:1. FSV Mainz 05 II

    weibl. A-Jugend12.09.10 - 11:00JSG Mainz 05 / SCL:VTV Mundenheim

    weibl. B-Jugend10.09.10 - 18:00JSG Mainz 05 / SCL:VTV Mundenheim

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    Derzeit ist Sommerpause!

    weibl. A-Jugend04.09.10SG Ottersh.-Bellheim-Zeisk.:JSG Mainz 05 / SCL27:32

    weibl. B-Jugend05.09.10JSG MH/Wittlich:JSG Mainz 05 / SCL20:24
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Die Damen beim 1. FSV Mainz 05 E-Mail

Die Damenteams bis heute

Nach den Erfolgen in den Jahren vor 1930 muss die Geschichte der Damen ab 1945 neu geschrieben werden.

In den 60er Jahren konnten sich die Damen für einige Zeit an den Spielen im Großfeld beteiligen bis der Spielbetrieb für viele Jahre eingestellt werden musste. 1978 kam es zur Neugründung eines Damenteams im Zeitalter des Hallenhandballs. Den Grundstein legte das Engagement von Roland Keth der eine weibliche Jugendmannschaft ins Leben gerufen hat. Anschließend spielten diese Spielerinnen dann in der Damenmannschaft. Die Resonanz war im Verein und auch außerhalb sehr positiv. 1979 spielte eine A-Jugend in der Leistungsklasse. 1980 spielten die Frauen in der Kreisklasse II und steigerten sich 1981 auf den 2. Platz. Der folgende Aufstieg 1981/82 in die Oberliga Rheinhessen kam etwas zu früh und das Team konnte sich nicht halten. Der Zulauf zu 05 war so groß, dass 1982/83 mit zwei Mannschaften in der Kreisklasse gespielt werden konnte. 1983/84 spielte die 1. Mannschaft in der A-Klasse (2. Platz) und die 2. Mannschaft in der Kreisklasse Ost. 1985/86 bis 1987/88 wurde jeweils der 2., 3. und der 2. Platz in der Kreisklasse erreicht. Die Relegation um den Aufstieg in die Oberliga wurde gewonnen und der Aufstieg war perfekt.

1988 konnte die Mannschaft in die Oberliga aufsteigen. 1988/89 bis 1990/91 formierte sich eine solide Mannschaft in der Oberliga (Plätze 7., 4., 7.). Über stetige Entwicklung und eine regelrechte Titelsammlung wurde die Damenmannschaft ab den 90er Jahren das Aushängeschild der Abteilung. Initialzündung für die weitere Entwicklung war der Zugang von Annette Wagner, die sich auch intensiv um den Zugang weiterer leistungsstarker, erfahrener Spielerinnen kümmerte.

Direkt zum Ende der Spielzeit 1991 wurde erstmals der Rheinhessen-Titel im Pokal errungen.

1991/92 kam mit Norbert Roth ein neuer Trainer der zur Mannschaft passte und es verstand Akzente zu setzen: sie wurden direkt Meister der Oberliga Rheinhessen und – wie im Vorjahr – Pokalsieger. Gleichzeitig qualifizierte sich Mainz 05 damit als Aufsteiger für die Regionalliga Südwest. Von 1992/93 bis 1995/96 spielte die Mannschaft vier Spielzeiten in der dritthöchsten deutschen Liga. Die Begeisterung für die Frauenmannschaft nahm stetig zu und griff sogar auf Fanclubs der Fußballprofis über. Es gelang die Etablierung im Mittelfeld. Die Liga war in ihrer Spielstärke sehr ausgewogen. Damit waren wenige Spiele entscheidend für die Platzierung. Hinzu kamen ein immer härter werdender Kampf um den Klassenverbleib - 1996 verpasste das Team diesen knapp. Der Trainingseifer war ungebrochen – die Oberliga sollte nur ein kleines Zwischenspiel werden!

1996/97 war die Mannschaft Oberliga-Vizemeister, haderte aber mit der knapp verpassten Chance auf den direkten Wiederaufstieg. 1997/98 konnte im Pokal der dritte Titel errungen werden und in der Liga bestimmten die 05-Damen 1997/98 und 1998/99 das rheinhessische Geschehen. Bestimmt wurde das Team vor allem von den Moselanerinnen, dem „Schweicher Trio“: Birgit Schilling, Heike Ullrich und Pidy Reis - Annette Wagner, Torfrau Bettina Cranz, Anja Boenecke und Birgit Hollstein.

Trotz spielerischem Klassenunterschied und souverän gewonnenen Meistertiteln blieb der Aufstieg verwehrt. Es gab als Meister keinen Direktaufstieg mehr. Neue Strukturen brachten neue Qualifikationsregeln und waren eine schwer zu nehmende Hürde. In der neuen Regionalliga kämpften 5 Verbände um die begehrten Plätze. Spielerisch gewappnet musste im ersten Jahr wegen eines unverschuldeten Formfehlers in der Aufstiegsrunde sogar die Disqualifikation hingenommen werden.

1999 fehlte das sportliche Quäntchen um in Jena endlich das Ziel zu erreichen. In wacher Erinnerung ist noch heute dieser „Tag der Tränen“  – auch der unglaubliche Rückhalt des gesamten Fanbusses auf der langen Rückfahrt aus Thüringen.

1999/2000 wurde ein Neuaufbau aufgenommen. Ein Schlussstrich war erst einmal unter die kraftraubenden letzten Jahre gezogen. Ältere Spielerinnen traten ab und die Mannschaft bekam viele, junge neue Gesichter. Die Mannschaft startete im Mittelfeld und steigerte sich kontinuierlich (erreichte Plätze, 5., 5., 3.) und wurde 2002/03 mit dem 1. Platz und damit dem Titel als Oberliga-Meister belohnt.Die Mannschaft spielte mit der Aufstellung: Petra Bechtel, Rachel Begel, Ute Bendrich, Eve Federhenn, Bianca Knab, Karola Krause, Sandra Krause, Eve Neumeyer, Daniela Peters, Katharina Reinhard und Deborah Simon, Trainer Norbert Roth.

Zu dieser Zeit wurde die Oberliga zur Rheinhessenliga. Drei Landesverbände gründeten eine gemeinsame Oberliga.Der Titel bedeutete für die 05erinnen die Zuordnung zu dieser, ein Jahr vorher neu gegründeten Oberliga Rheinhessen/Pfalz/Saar. Quasi dem Pendant zur früheren zweiteiligen (linksrheinischen) Regionalliga Südwest.Die Mannschaft verjüngte sich weiter und musste sich erst einmal formieren. Ja stand zwischendrin vor einem riesigen Trainerproblem, das Eva Federhenn beherzt und mit großem Engagement erfolgreich meisterte. Das Team kitzelte den einen oder anderen Favoriten und konnte seine Oberligatauglichkeit beweisen. Der Blick ging weiter in Richtung der Top-Platzierungen der Liga. Welche Sensationsmeldung konnte in einer solchen Phase auch nach außen sichtbare Signale setzen? Die Verpflichtung von Vlado Stenzel!  05 machte von sich reden – im Pokalwettbewerb auch sportlich. Für die 05erinnen hat dieser neben der Liga immer einen besonderen Reiz. Ohne Respekt vor den Regionalligisten Rheinhessens setzten sie sich 2003/2004 und 2004/2005 mit dem fünften Titelgewinn durch und gingen im letzten Wettbewerb als würdiger Zweiter vom Platz.

Die neue Saison bringt wieder veränderte Rahmenbedingungen: Ab 2006/2007 gibt es mit der Ausweitung der Oberliga auf das Gebiet Rheinland-Pfalz/Saar sogar Herausforderungen über die Grenzen. Eine Luxemburger Mannschaft wird unsere Damen ins benachbarte Ausland führen. Diese Internationalität freut uns – immerhin beleben die eigenen Reihen Ursprünge aus Frankreich und Kroatien! Dazu noch der Altmeister Vlado Stenzel mit seinem unerschöpflichen Fundus an psychologischen und taktischen Maßnahmen.